Freitag, 11. März 2016






Eine Rückschau auf vergangene Atom-Katastrophen
Von Hans-Jürgen Heyne
 
Zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

Zum 5. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima muss der vielen Opfer gedacht werden die bei dieser unsäglichen Katastrophe ums Leben kamen. Aber wir müssen auch an alle Bürger denken, die dadurch ihr Leben lang geschädigt sind. Ebenso die nachfolgenden Generationen, werden sie doch von Totgeburten und Missbildungen bis in die heutige Zeit nicht verschont. Das ist auch in dem Gebiet um Tschernobyl heute noch der Fall, dieses Gebiet bleibt für immer verseucht und das war vor rund 30 Jahren. Die japanische Bevölkerung hat ebenso noch mit den Auswirkungen von Hiroshima und Nagasaki zu kämpfen, das war vor rund 70 Jahren.

Die unmittelbaren Opferzahlen unter der Zivilbevölkerung durch die US Bomben-Angriffe auf die beiden Städte betrugen damals rund 280 000 Tote. Von den vielen Toten in der Folgezeit gibt es keine genauen Zahlen. Auch aufgrund dieser US-Atombomben von 1945 kommt es bei der heutigen Bevölkerung in Japan noch zu Missbildungen bei Geburten. 

Diese schwerwiegenden Folgen der Kriege und der Katastrophen in den Atom-Kraftwerken werden heute nicht mehr wahrgenommen und werden von den verantwortlichen Regierungen weltweit verharmlost und verdrängt. Ebenso die Inseln in der Südsee sind bis heute verseucht. Das war das damalige „Testgebiet“ der Amerikanischen Militärs für diese verbrecherischen Bomben. Die Atomtechnologie ist von der Menschheit nicht sicher zu kontrollieren, weder bei einer friedlichen Nutzung noch zur Kriegsführung, was den größten Wahnsinn bedeutet. Die sogenannten „Mächtigen“ der Welt spielen doch gerade wieder mit diesen Bomben. Soll die Menschheit ganz ausgerottet- oder zu Krüppeln gebombt werden?

Diese Atom-Regierungen sind nur noch als sehr krank zu bezeichnen.

Hierzu folende Links:
Pressemeldung   http://atombombengeschaeft.de

Drei US-Atombomber des Typs B-52 nehmen am Wintermanöver "Cold Response" in Norwegen teil.

Der Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist nicht bekannt das auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Eifel US-Atombomben gelagert werden. Es sollen sich knapp 100 Bomben in den Bunkern befinden, jede einzelne mit einer Sprengkraft von 80 Hiroshima-Bomben, das ist doch lustig. Diese auf deutschem Boden gelagerten Bomben wurden gerade in der letzten Zeit für viele Millionen Euro „modernisiert“, was der deutsche Staat finanzieren muss. Laut „Besatzungsstatut“ der Siegermächte muss die Bundesrepublik Deutschland für die Kosten der jeweiligen „Besatzungsmacht“ aufkommen. Ob es die Bomben sind, oder die Unterhalts-Kosten der amerikanischen Stützpunkte in Deutschland. Das muss alles von dem deutschen Steuerzahler beglichen werden.  (Siehe dazu auf der Blogseite den Artikel: "Heute im Bundestag" vom 12. Februar 2016.)

Das ist das Los zweier verlorener Kriege, das läuft unter dem Kapitel "Reparationskosten". Den 1. Weltkrieg und die Folgekosten des 2. Weltkrieges haben wir noch zu bezahlen, obwohl es in verschiedenen Verträgen zur "Wiedervereinigung" aufgehoben und beglichen sein sollte. Das trifft allerdings nicht ganz die Wahrheit.

Lieber Leser, in dem folgenden Neewsletter können Sie sich aus sicherer Quelle über den heutigen Stand der weltweiten Atomverseuchung  informieren. Achten Sie besonders auf den Link: "Maulkorb für die WHO". Vielen Dank für Ihr Interesse. (hj)

Siehe auch auf der Blogseite den IPPNW-NEWSLETTER VOM 18. Februar 2016

Im Anhang IPPNW-Newsletter der
"Internationale Ärtzte für die Verhütung des Atomkrieges"
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FUKUSHIMA-NEWSLETTER VOM 11.03.2016

NEUE STUDIE: GESUNDHEITSFOLGEN VON TSCHERNOBYL UND FUKUSHIMA
Den 5. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima und den 30. Jahrestag von Tschernobyl nahm die IPPNW zum Anlass, um erneut Bilanz zu ziehen: Ihr Bericht "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl" vom Februar 2016 zeigt, dass die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen bis heute andauern und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden dürfen. Der Bericht gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und erläutert den derzeitigen Stand des Wissens zu den Folgen der beiden Atomkatastrophen.

IPPNW-Bericht
Gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophen von
Tschernobyl und Fukushima“
(Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/IPPNW_Report_T30_F5_Folgen_web.pdf
)

Neue Studie: Gesundheitsfolgen von Tschernobyl und Fukushima
(Link:
http://www.fukushima-disaster.de/deutsche-information/super-gau/artikel/1106fa6b5495ae25bd110d38d0ece601/neue-studie-gesundheitsfolgen-von-t.html
)

 „Maulkorb für die WHO“ (Interview mit Alex Rosen)
(Link:
https://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/maulkorb-fuer-die-who )


 ARBEITER ERHIELTEN GEFÄHRLICHE STRAHLENDOSEN
Die wohl höchsten Strahlendosen erhielten in Fukushima, ähnlich wie in
Tschernobyl, die Mitarbeiter des Kraftwerks und die
Dekontaminations-Arbeiter. In den vergangenen Jahren war lediglich von
rund 25.000 betroffenen Arbeitern die Rede gewesen. Aktuellen Angaben der Betreiberfirma Tepco zufolge waren insgesamt rund 46.490 Arbeiter in
Fukushima im Einsatz, von denen knapp 33.000 Arbeiter mit erheblichen
Strahlendosen verstrahlt wurden. Die durchschnittliche Strahlendosis aller
46.490 Arbeiter gibt Tepco mit 12,7 Millisievert (mSv) an. Die maximale
Strahlenbelastung eines Arbeiters wird mit 678,8 mSv angegeben. 174
Arbeiter sollen mit mehr als 100 mSv verstrahlt worden sein. Ebenso verschleiernd wie erschreckend ist die Angabe, dass 32.760 Arbeiter
eine jährliche (!) Strahlendosis von mehr als 5 mSv erhalten haben. Diese
Dosis von mehr als 5 mSv dient im Falle einer Leukämie-Erkrankung als
eine der förmlichen Nachweise für eine Anerkennung als Strahlenopfer.


Weiterlesen: 32,000 workers at Fukushima No. 1 got high radiation dose, Tepco data show
(Link:
http://www.japantimes.co.jp/news/2016/03/07/national/science-health/32000-fukushima-no-1-workers-got-high-radiation-dose-tepco-data-show/#.Vt0g3zH2b5A
)

IPPNW-Bericht 2016, Teil B, Kapitel 3.1, S. 69: “Gesundheitliche
Auswirkungen auf die Arbeiter“ (Link:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/IPPNW_Report_T30_F5_Folgen_web.pdf
)
WEITERHIN RADIOAKTIVE NIEDERSCHLÄGE IN FUKUSHIMA
Dass die Atomkatastrophe in Japan noch nicht ihr Ende gefunden hat, zeigen monatliche Messungen, die die japanische Präfektur Fukushima
veröffentlicht. Bis heute gibt es in dieser Präfektur radioaktive
Niederschläge. Allerdings ist die Menge des Radiocäsiums in den
Niederschlägen stark rückläufig.

Weiterlesen:
Bis heute anhaltende radioaktive Niederschläge in Japan (Link:
http://www.strahlentelex.de/Stx_16_700-701_S04.pdf )


SUCHE NACH STRONTIUM-90 IN MILCHZÄHNEN

Durch die Atomkatastrophe von Fukushima gelangten enorme Mengen an
Radioaktivität in die Umwelt. Während von Seiten der japanischen
Behörden viel über die Kontamination mit radioaktivem Jod und Cäsium
gesprochen wurde und diese Radioisotope auch regelmäßig in Boden-,
Wasser- und Nahrungsmittelproben gemessen werden, wird die Belastung von Mensch und Umwelt mit radioaktivem Strontium totgeschwiegen.


Weiterlesen:
A. Rosen:  (Link:
http://www.fukushima-disaster.de/deutsche-information/super-gau/artikel/2621d08d2874a41e700a5b574babbcd4/wissenschaftlerinnen-sammelten-milch.html
)

Suche nach Strontium-90 in Milchzähnen (Link:
http://www.fukushima-disaster.de/deutsche-information/super-gau/artikel/2621d08d2874a41e700a5b574babbcd4/wissenschaftlerinnen-sammelten-milch.html
)

„Netzwerk Milchzähne Aufbewahren“ in Japan gegründet
(Link: http://www.strahlentelex.de/Stx_16_700-701_S05.pdf
)

Preserving Deciduous Teeth Network PDTN(Link:
http://pdn311.town-web.net/english )

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