Donnerstag, 21. November 2019



Messerstecher und Revolverhelden

Es soll sich hierbei um seriöse Politiker handeln, so sagt man.

Eine kleine satirische Aufarbeitung populistischer Sprüche
von Hans-Jürgen Heyne.

Messerstecher“
Ein Herr Armin Laschet, ein richtiger amtierender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Er führt eine schwarz-gelbe Landesregierung von CDU und FDP und ist nicht gerade ein „Niemand“ auf der politischen Staats-Bühne.

Auf dem Saarbrücker JU-Deutschlandtag, Oktober 2019 hat A. Laschet seinen Gewaltfantasien freien Lauf gelassen. Das Publikum quittierte seine geistigen Ausflüsse nicht mit Buhrufen oder Strafanzeigen, sondern mit tosendem Applaus. Der Ministerpräsident rief dazu auf, die AfD „bis aufs Messer zu bekämpfen“. Bis aufs Messer! Mit dieser Aussage erntete Laschet rauschenden Zuspruch statt Empörung. Wo ist diese Politiker-Riege eigentlich inzwischen gelandet? Dieser „Messermann“ hat die Absicht Bundeskanzler zu werden, das kann ja heiter werden. Die jungen CDU-Fans passen genau zu dem populistische CDU-Politiker Laschet. Nach dem Messer-Satz wurde vom Ministerpräsident Laschet nochmal eine Schippe nachgelegt: „Klare Sprache, kurze Sätze, markante Botschaften – dann werden wir die AfD vertreiben“.



Was sagen seine Spießgesellen von der FDP zu den von Laschet „geplanten Messerattacken“ gegen anders denkende Politiker und deren Wähler. Der NRW-Koalitionspartner FDP hält sich mit Kritik zurück.



Diesen Spruch hätten sich AfD-Politiker erlauben sollen, da wäre aber eine Entrüstung losgebrochen, speziell in den gleich gebügelten Staats-Medien. Das war übelste Vulgär-Sprache und dieser Mensch will CDU-Bundeskanzler werden. Das kann ja heiter werden.



Der Herr NRW-Ministerpräsident Laschet liegt auf der gleichen Wellenlänge wie sein CDU-Kollege Roland Koch. Bei der von Koch gerade so gewonnenen Wahl zum Ministerpräsidenten von Hessen im Jahre Januar 2008 musste ebenfalls in die „populistische Schublade“ gegriffen werden. Da ging es natürlich gegen sogenannte Ausländer. Mit einer Unterschriftenaktion gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft und eine härtere Gangart bei kriminellen Ausländern. Das sind Schlagwort-Schlachten von CDU-Populisten. Koch hatte durch sein populistisches Gehabe die Wahl knapp gewonnen.
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Revolver-Held“
Herr Seehofer, wo bleiben die Patronen?

Ihre Aussage vom 9. März 2011 auf dem Politischen-Aschermittwoch in Passau lautete: "Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren - bis zur letzten Patrone" und noch etwas lustiges von Seehofer: "Wir lassen uns diese Leitkultur von niemandem ausreden" , oder eine Verfassungsänderung im Freistaat: "Ich möchte in die Verfassung aufnehmen, dass Integration fordern und fördern bedeutet", sagte Seehofer.
 

Welch ein Sinneswandel gegenüber dem heutigen „Gesülze“ dieser einst stolzen CSU.

Noch ein „Zuckerl“ aus dem Jahre 2011. Bayerns Integrationsministerin Christine Haderthauer hat eine strengere Politik gegenüber Migranten gefordert. "Wir müssen das Nachzugsalter für Ehegatten von 18 auf 21 Jahre raufsetzen" und "Deutsch lernen ist Bürgerpflicht" sagte Haderthauer.

Auch der Unionsfraktionschef Volker Kauder von der CDU pflichtete Seehofer mit den Worten bei: "Der Islam hat unsere Gesellschaft nicht geprägt und prägt sie auch heute nicht. Der Islam gehört damit nicht zu Deutschland."

Jetzt lassen wir es mal gut sein mit „populistischen Aussprüchen“ unserer Polit-Elite. Allerdings muss noch gesagt werden das die „CSU-Sprüche“ und die „Roland Koch-Sprüche“ alle in der Afd-freien Zeit entstanden sind. Die Afd wurde am 6. Februar 2013 gegründet, also bedeutend später.

Hätte die CSU und der große Bruder CDU sich von der „SED-Kanzlerin A. Merkel“ nicht so einlullen lassen. In der Folge haben wir heute fast wieder eine neue „DDR“ mit allem Drum und Dran. Das ist die Rache von Honecker und Consorten an der BRD!

Ein Zitat vom Liebling der Flüchtlinge und Asylanten, CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel in der CDU-Fraktionssitzung am 22. September 2015: „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da.“

Ob die Bundeskanzlerin das folgende gesagt haben könnte, ist nicht überliefert, Angela Merkel: „Ist mir egal, ob ich schuld am Erstarken der AfD bin. Nun ist sie halt da.“
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Fortsetzung folgt, demnächst in diesem Staats-Theater.
Allerdings heute im „Staats-Theater Berlin“, natürlich mit dem neuen „Winterprogramm“, da kann es etwas kälter werden.
Wegen der „Klima-Erwärmung“ versteht sich! Leute kauft lange Unterhosen!

Programmwechsel, 
jetzt kommt das WINTER-TRAUERSPIEL
Zeichnung: Herbert Heyne - Copyright: Hans-Jürgen Heyne


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