Sonntag, 28. Februar 2016

Ein "CDU-NEU-Politiker" erklimmt die Karriereleiter
Der neue Stern am Seligenstädter Polit-Himmel
Eine Provinz-Posse vorgestellt von Hans-Jürgen Heyne

Zitat: Matthias Eiles:

Mein Grundprinzip: "Parteilos schon immer - orientierungslos noch nie"
Die Frage dazu: 
Ist Herr Eiles nach seinem pseudo "CDU-Parteizutritt" parteiabhängig und orientierungslos geworden?
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Eine persönliche Anekdote aus der Presse:

Als Vierjähriger erklärte mir meine Mutter beim Vorlesen einer Gute Nacht-Geschichte, dass derjenige, der ein Haus bauen will, den Bürgermeister um Genehmigung bitten muss. So machte ich mich am nächsten Tag auf den Weg und besuchte zwecks „Stellung eines Bauantrages“ den damaligen Bürgermeister Willi Brehm. Und er gab mir mit auf den Weg: „Wenn du einmal Bürgermeister werden willst, dann sei stets freundlich und höflich zu den Menschen, bilde dich gut aus und kümmere dich um die Sorgen der Bürger und die Entwicklung der Stadt“.   Das will ich gerne tun.

Manche Zeitgenossen behaupten, der kleine Matthias soll bei Abgabe seines Bauantrages wahrlich auf dem Schoße von Willi Brehm gesessen haben. Aber das sollen nur Gerüchte sein. 

Nix genaues waas mer net!
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Das mit dem Grundprinzip „Parteilos schon immer“ hat bei der Bürgermeisterwahl nicht so recht funktioniert, deshalb wird das „Karrieremachen“ nochmal aufs neue mit einer "Parteizugehörigkeit" versucht. Welche Partei soll es denn sein, das ist im Grunde unwichtig. Nach dem Motto von Robert Lemke: ...welches Schweinderl hättens denn gern? Die Seligenstädter CDU ist natürlich für Herrn Eiles die naheliegende Partei, da sich in dieser Gruppierung ebenfalls viele Leute mit sehr großen Fähigkeiten befinden. Da ist der neue Möchtegern-Kandidat gut aufgehoben. Laut einer “Internet-Zeitung” soll Herr Eiles auch bei der FDP angeklopft haben, diese  hätten aber gemeint, Eiles - NEIN DANKE. Das kann natürlich auch ein Gerücht gewesen sein.   

Nix genaues waas mer net!

Die Christliche-Schwarze-Partei hat den verhinderten Kandidaten sofort mit offenen Armen empfangen. Als neuer freiberuflicher "CDU-Mann" darf er sich bereits bei den Kommunalwahlen im März 2016 profilieren und in das große Politikgeschäft einsteigen. Dafür mussten ein paar richtige altgediente CDU-Parteisoldaten auf die hinteren Ränge verschoben werden, oder sind ganz rausgeflogen. Diese Leute hat es vom immer schneller drehenden städtischen CDU-Kandidatenkarusell herausgeschleudert. Seine „FIFA-VFB-Fußball-Karriere“ soll Herr Eiles laut umlaufenden Gerüchten aufgegeben haben. Er will sich nur noch dem Volke widmen. Der Kandidat Eiles ist ja quasi ein falsches "CDU-Mitglied" soll er doch NICHT in die Partei eingetreten sein, sagt man. Es ist nur peinlich wenn "richtige CDUler" durch innerparteiliches Gerangel quasi auf die Straße gesetzt werden. Das EU-Parlament wird als "Abschiebe-Parlament" für unliebsame Parteimitglieder bezeichnet. Hat das Kreis-Parlament in Dietzenbach die gleiche Funktion? Die Seligenstädter CDU-Strategen praktizieren diese Verfahrensweise um unliebsame CDU-Stadtpolitiker ebenfalls abzuschieben. Sehr traurig, diese Praxis!      

Nix genaues waas mer net!

Ein „Kandidaten-Kollege“ von Eiles hatte mit “parteilos”, oder besser gesagt „parteiübergreifend“ etwas mehr Glück. Der FDP-Kandidat konnte sich den Bürgermeister-Posten in Seligenstadt gerade noch so erhaschen, zum Ärger der CDU-Oberen.     

Nix genaues waas mer net! 

Als Anführer der Bürgerinitiative VBS, dessen Mitglieder für eine optimale und intelligente Trassenführung des letzten Abschnittes der Umgehungsstraße gekämpft haben, hat sich Herr Eiles allerdings als ein übler „Wendehals“ entpuppt. Bei der damaligen Gründung der BI war sein „Grundprinzip“ gegen die von Hessen-Mobil diktatorisch befohlene Trasse zu sein. Nach kurzer Zeit hat er sich gewendet und hat sich als Möchtegern-Bürgermeister-Kandidat plötzlich für die Hessen-Mobil-Trasse ausgesprochen. Das zeugt natürlich von einer charakterstarken Persönlichkeit. Die Bürgerinitiative hat durch die Kapriolen des BI-Führers übrigens ihren Kampf vorläufig verloren.
 
Die gewendete neue Aussage von Herrn Eiles lautete: “... im Zweifelsfall ja”, für die Hessen-Mobil Trasse.

Damit hat er die typische Arbeitsweise eines „Politikers“ eingenommen, viel erzählen, viel versprechen, nichts halten und danach das Gegenteil behaupten. Mit diesen persönlichen Grundprinzipien ist Herr Eiles bei der Seligenstädter-CDU gut aufgehoben, gibt es doch in dieser Partei viele politische Fachkräfte vom gleichen Kalieber. Solche Leute braucht die Stadt, das ist die Zukunft für unsere nächsten Generationen. Allerdings werden mit diesen Praktiken die Bürger oder besser gesagt, die Wähler, das blöde Wahlvolk, irgendwie von der CDU auf den Arm genommen. Es gäbe noch viele schönere Ausdrücke für solche Praktiken, aber die möchte ich hier nicht anführen. In einem Leserbrief unserer Tagespresse wurde ein passendes Zitat nur angedeutet.


Hier ist der komplette Wortlaut: 

Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter
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Ein kleiner Nachtrag: Das Herr M. Eiles ein richtiges CDU-Mitglied geworden sei wird im Städtchen vereinzelt angezweifelt, das wäre nur ein Gerücht sagt man.
Das sollte doch vor der Kommunalwahl noch richtig gestellt werden! In der Presse ist es jetzt geschehen. Trotzdem ist M. Eiles ein sogenannter "CDU-Politiker", auch ohne Parteizugehörigkeit. 
Nix genaues waas mer net!


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