Sonntag, 22. Januar 2017


Ein lustiges Märchen
aus Seligenstadt

Hans-Memling-Schule im Dornröschenschlaf“

So wurde ein Bericht in der Offenbach Post betitelt. Das Schulgebäude ist eine unserer vielen „Unendlichen-Geschichten“ die wir in unserem Städtchen zu bewältigen haben. Die ganze Entwicklung der Schule würde diese Seite sprengen, ob positive oder negative Nachrichten.

In einem Leserbrief in der Offenbach Post vom 19. Januar 2017 hatte ich in Kurzform versucht etwas aufhellendes zu diesem Skandal beizusteuern. Die weitere Geschichte über das PPP-Projekt Schulen im Kreis Offenbach würde wiederum eine Mammutaufgabe werden. Der geneigte Leser kann sich im Internet reichlich informieren. Bei Google nur die drei magischen Buchstaben eingeben, PPP im Kreis Offenbach, oder PPP Hessen-Thüringen. Und schon kommen die besten Schauergeschichten ans Tageslicht. Kommt natürlich darauf an aus welcher Sicht wir es gerne haben wollen. Welches Schweinderl hätten's denn gern? Frei nach Robert Lembke.

Ein kleines Beispiel gefällig?


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Und hier der vollständige Leserbrief
zum OP-Artikel „Dornröschen“:

Wo war der Prinz?
Ein schöner Artikel in der Offenbach-Post hat es auf den Punkt gebracht. Die Hans-Memling-Schule im Dornröschenschlaf. In der Vergangenheit hätte es einem richtigen Prinzen bedurft der die Schule rechtzeitig wach geküsst hätte. Unser jetziger „Prinz im Rathaus“ kam leider etwas zu spät, er hätte eventuell die Schule viel früher mit einem Kuss wieder zu einem richtigen Leben erwecken können.

Aber Spaß beiseite, der Kreis Offenbach (PPP) als Pseudo-Eigentümer 
hat das Gebäude jahrelang verrotten lassen. Da wurden lieber Gerichtsverhandlungen mit vielen Rechtsanwälten geführt, wem die Schule gehören soll. Dem CDU-Landrat O. Quilling sei Dank! Für viel Geld mussten langjährige Prozesse geführt werden. Und was ist dabei herausgekommen? Das kostenintensive Geplänkel ging aus wie das „Hornberger-Schießen“, oder besser ausgedrückt,
 ... außer Spesen nichts gewesen. Es sollten sogar die Verursacher der Verträge verklagt werden, daraus ist natürlich nichts geworden. Kreis Offenbach droht PPP-Beratern mit Klage | Dietzenbach
Jetzt hat die Kommune Seligenstadt mit der Sanierung der maroden Schule ein großes Finanz-Problem.

Nochmal eine kurze Rückschau auf diese unendliche Geschichte.

Da gab es diese Zauberformel für angeblich klamme Kommunen. Das waren die Heilbringenden drei Buchstaben PPP – Public-Private-Partnership. Mit dieser Organisation sollte alles billiger werden, was aber ein Trugschluss war. Es wurde vereinbart das alle Schulen im Ostkreis von PPP-HOCHTIEF saniert werden. Warum ist die HMS heute in diesem desolaten Zustand? Bei Abschluss des Vertrages von PPP mit dem Kreis Offenbach war die Hans-Memling-Schule noch im Schulbetrieb. Warum wurde an dieser Schule nichts saniert? War das damals bereits so geplant? Oder wurde nur das notwendigste ausgebessert damit die Schule nicht zusammen fällt. Dazu sollten die damaligen Verursacher des PPP-Vertragswerkes befragt werden.

Der damalige CDU-Landrat Peter Walter war der Initiator des Millionen-Deals mit PPP und dem Baukonzern HOCHTIEF, heute sitzt Herr P. Walter im Vorstand von PPP Hessen-Thüringen und könnte darüber Auskunft geben. Mit den Stimmen der überwiegend unwissenden Abgeordneten wurde das Millionen-Grab 2004 im Kreistag durchgewunken und beschlossen. Jährlich müssen für den PPP-Wahnsinn die Millionen hingeblättert werden und jedes Jahr wurde und wird es mehr.
Bis 2019 läuft die Euro-Vernichtung von Steuergeldern.
Und was kommt danach?

Leserbrief Ende!
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Und was kommt danach?

Der CDU-Landrat Oliver Quilling möchte an der
Euro-Vernichtung festhalten. Man glaubt es kaum.


In diesem Presseartikel wird erwähnt, Zitat:

Angesichts der Tatsache, dass die Verträge in absehbarer Zeit auslaufen, plädiert Landrat Oliver Quilling (CDU) jetzt dafür, die Wartung der Schulen weiterhin extern zu vergeben. Derzeit, so der CDU-Politiker, werde in einer Arbeitsgruppe die Vorbereitung der „Rückgabe“ der Schulen aus der Obhut der Privatfirmen an den Kreis vorbereitet. Man prüfe, ob und wo die beiden Firmen noch Mängel nachzubessern hätten.

Zitatende!

Im letzten Satz wird geschrieben, ob und wo die beiden Firmen noch Mängel nachzubessern hätten.

Das ist doch ganz einfach, die verantwortlichen Baukonzerne, der Kreis Offenbach und die PPP-Vereinigung müssen verpflichtet werden die „baufällige“ Hans-Memling-Schule zu sanieren. Die Stadt Seligenstadt könnte sich daran beteiligen, aber nicht mit Drei Millionen Euro, die ganz vorsichtig für die Sanierung genannt werden. Die Baukonzerne haben durch dieses PPP-Prinzip nachweislich erhebliche Millionen-Gewinne erzielt und das geht weiter bis zum Jahr 2019.

Und wenn SIE nicht gestorben sind, usw. usw.

Mit den besten Grüßen
Hans-Jürgen Heyne
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Hier ein kleiner Einwurf zu den Praktiken von
PPP-Sanierungen, in der FAZ vom 05.07 2012



Noch eine Pressestimme zu dem damaligen Deal:


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Im Anhang noch ein ganz besonders
beachtenswerter Artikel
der OP vom 30.08. 2013

In dem folgenden Artikel wir natürlich von dem beteiligtem Baukonzern HOCH und HEILIG versprochen, das die PPP-Verträge der Schulen im Ostkreis von dem Verkauf nicht betroffen sind. Nur wer soll das GLAUBEN? Wenn wir die Geschäftspraktiken dieser Groß-Konzerne beobachten, kann man den Glauben verlieren. Das wird sich nach Vertragsende herausstellen wer den besseren GLAUBEN gehabt hat.

Lassen wir uns überraschen, im Jahr 2019

Beachten Sie, der Artikel ist aus dem Jahre 2013.
Verkauf einer Tochterfirma von HochTief:








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