Mittwoch, 9. März 2016

Wahl-Nachlese
Ein Ausschnitt der Offenbach Post vom 9. März 2016
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SPD bekommt die meisten Stimmen

Ostkreis - Neben den Parteien- sind auch die Kandidatenergebnisse aufschlussreich. Wir haben die auffälligsten Bewegungen zusammengefasst.

Das „Trikot des Punktbesten“ darf sich in Seligenstadt ein Routinier überstreifen: Ex-Bürgermeister Rolf Wenzel (75) schaffte nicht nur den Sprung von Platz drei auf eins der SPD-Liste, er erhielt mit 4613 auch die meisten Stimmen aller Seligenstädter Kandidaten.
 
Auf den Plätzen folgen Volker Horn (CDU, 4392), CDU-Spitzenkandidat Dr. Richard Georgi (4294) und SPD-Fraktionschef Michael Gerheim (4058).
 
Die spektakulärsten Sprünge gelangen Matthias Eiles von Platz 26 auf Rang vier der CDU-Liste (3701) und Stadtverordnetenvorsteher Peter Sulzmann von Platz 31 auf sechs im SPD-Aufgebot (2785).
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Dazu ein kleiner Einwurf von Hans-Jürgen Heyne

Diese Titelzeile des OP-Artikels trifft richtig den Kern der Seligenstädter Politik. Die Wahl ist schon wieder Vergangenheit, ganz schnell ist alles vergessen. Jetzt können wieder alle JUBELN. Jeder Kandidat und jede Partei hat riesig dazu gewonnen. Es kann wieder in das Alltagsgeschäft zurück gekehrt werden. Hoffentlich verfallen die Akteure nicht zu sehr in den alten Trott. In der Gerüchteküche brodelt es bereits kräftig. Wenn da etwas wahres übrig bleibt, dann bleibt auch die Demokratie auf der Strecke. Die SPD-Spitze, so wird gemunkelt, möchte mit der CDU eine „Große Koalition“ eingehen. Das wäre doch lustig für die Wähler, die eigentlich andere Mehrheiten gewählt haben. Wollen die SPDler wieder zur „Dreier-Bande“ zurückkehren? Das „Gekungel“ soll fortgesetzt werden. An der Macht bleiben, um jeden Preis. Das ist Demokratie vom feinsten. Ist das der versprochene Neuanfang der SPD? 

Zu der neuen „CDU-Lichtgestalt“ dem Spitzenkandidaten Herrn Matthias Eiles ist ja laut OP-Artikel ein ach so toller Sprung gelungen, das ist doch richtig lustig. Vom „Wendehals“ zum „Spitzenkandidaten“ oder zum spektakulärsten „Sprung-König“ aller Zeiten. Die restlichen zukünftigen CDU-Stadtverordneten sind gegen den „NEUEN“ alle nur noch kleine „Hansels“.

Zu diesem Kandidat nochmal ein Ausschnitt meines gestrigen Artikels:
Noch ein Kuriosum bei der CDU. Laut der veröffentlichten Liste der Sitzverteilung wird ein Mattias Eiles auf Platz vier geführt. Das ist schon seltsam wenn ein parteiloser sogenannter „Königinnenmörder“ von der CDU auf die vordersten Ränge geschoben wird. Als „Chef-Frontmann“ war Herr Eiles bei der Bürgerinitiative „Umgehungstrasse“ ein strikter Gegner der von Hessen Mobil befohlenen Trassenführung. Als parteiloser Bürgermeisterkandidat hat er sich dann als ein „großer Wendehals“ entpuppt und hat plötzlich für diese Hessen-Mobil Trasse gestimmt. Als unterlegener Bürgermeister-Kandidat wollte er sich von der CDU als verlorenen Sohn aufnehmen lassen, was ja auch geklappt hat. Diese Leute benötigt die CDU, einen parteilosen "CDU-Mann", etwas besseres gibt es nicht. Das ist doch eine rührige Geschichte, mir kommen die Tränen. (hj)

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Ein "CDU-NEU-Politiker erklimmt die Karriereleiter.
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Das „Politik-Theater“ ist wieder geöffnet.
Das NEUE Programm: 
Die Karawane zieht weiter!
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Dienstag, 8. März 2016

Das NEUESTE vom Tage

Ergebnis Stadtverordnetenwahl 2016

Vorläufiges Endergebnis
21 Wahlbezirke

Veröffentlicht von der Stadt Seligenstadt

Wahlbeteiligung 49,3%
Vorläufiges Ergebnis und Sitzverteilung:

CDU 34,8% ….............................. 13 Sitze
SPD 21,6% …..............................    8 Sitze
FDP 20,7% …..............................    8 Sitze
FWS 12,5% …..............................   4 Sitze
GRÜNE 10,5% ….........................  4 Sitze

Angaben ohne Gewähr. Das Ergebnis kann sich noch ändern.
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Zum Wahlausgang ein paar Ungereimtheiten, 
erzählt von Hans-Jürgen Heyne

Also hat es eine von vielen Bürgern gewünschte Umverteilung der Mehrheiten gegeben. 
So hatten es sich die Wähler gewünscht.

Aber was gab es da plötzlich zu hören. Wie aus der Gerüchteküche zu erfahren war, hat ein Spitzenmann der SPD bereits wieder versucht mit der CDU zu kungeln und hat eine „Große Koalition“ vorgeschlagen. In dieser Formation hätten die Grünen wieder mitmischen können und es wäre der gleiche „Grüne-Salat“ wie vorher gewesen. 

Das wäre die neue Stadtregierung nach dem neuen SPD-Wunsch-Muster! 
Die alte „Dreierbande“ hätte wieder das sagen:
 
CDU / SPD / Grüne - zusammen 25 Sitze, Bravo! Gut gekungelt!
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Das wäre die Opposition nach SPD-Wunsch-Muster!

FDP / FWS - zusammen 12 Sitze, und wer macht dann die neue Politik im Städtchen?
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Diese neue/alte Konstellation wollte der „Gute SPD-Mann“ seiner Basis schmackhaft machen. Da soll es aber in der restlichen SPD etwas Aufruhr gegeben haben, das war aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren. Wie war von der SPD vor der Wahl zu hören: „Wir wollen einen Neuanfang wagen“, das wäre aber kein Neuanfang, wenn es nach dem SPD-Spitzenmann gehen würde. Hoffentlich haben die SPD-Mitglieder so viel MUMM dieses neue „Gekungel“ zu verhindern. Für was haben die Wähler eigentlich dann gewählt? Also liebe SPD, denkt auch mal an die alten „Kampflieder“. Die SPD hatte Geschichte geschrieben und die soll nicht aufgegeben werden. Die Auflösung der SPD wir doch bereits von den SPD-Bundespolitkern in Berlin betrieben, da ist die SPD bereits komplett in die CDU „übergetreten“. 
Die beste SPD die eine CDU je hatte.


Noch ein Kuriosum bei der CDU. Laut der veröffentlichten Liste der Sitzverteilung wird ein Mattias Eiles auf Platz vier geführt. Das ist schon seltsam wenn ein parteiloser sogenannter „Königinnenmörder“ von der CDU auf die vordersten Ränge geschoben wird. Als „Chef-Frontmann“ war Herr Eiles bei der Bürgerinitiative „Umgehungstrasse“ ein strikter Gegner der von Hessen Mobil befohlenen Trassenführung. Als parteiloser Bürgermeisterkandidat hat er sich dann als ein „großer Wendehals“ entpuppt und hat plötzlich für diese Hessen-Mobil Trasse gestimmt. Als unterlegener Bürgermeister-Kandidat wollte er sich von der CDU als verlorenen Sohn aufnehmen lassen, was ja auch geklappt hat. Diese Leute benötigt die CDU, einen parteilosen "CDU-Mann", etwas besseres gibt es nicht. Das ist doch eine rührige Geschichte, mir kommen die Tränen.

Über die Grünen sagen wir zur Zeit am besten nichts mehr.

Die FDP und Freien Wähler Seligenstadt als die wirklichen GROSSEN GEWINNER der Wahl müssen den Wählerauftrag jetzt umsetzen. 
Neue Mehrheiten, das war die Losung.
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Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. 
Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. 
Freiheit gar nicht“

(Kurt Tucholski 1890-1935)
Schriftsteller Zeitkritiker gegen den
Nationalsozialismus und Militarismus
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Unfähige Europa- und Weltpolitik

Eine Betrachtung von Hans-Jürgen Heyne

Bei dem ganzen Wahl-Hick-Hack in Seligenstadt dürfen wir nicht die wichtigen Politik-Themen außer Acht lassen. Was zur Zeit wieder in Brüssel abgeht, ist ein einziges Trauerspiel der sogenannten Politischen EU-Elitetruppen.

Es darf sich niemand über das erstarken einer AfD wundern, wenn man die Unfähigkeit dieser Europapolitiker und unseren Bundesdeutschen-Politiker-Elite laufend präsentiert bekommt. Nach dem EU-Türkei Gipfel reden diese Leute Junker, Merkel und Consorten von einem Durchbruch der Verhandlungen, das Gegenteil war der Fall. Die „Flüchtlings-Mutti“ Merkel hat eine eigene Sicht der Verhandlungen: Der neue türkische Vorschlag zur Lösung der Flüchtlingskrise sei ein "Durchbruch" und man sei auf dem EU-Türkei-Gipfel mit einem "qualitativen Schritt weitergekommen", das sagte die Kanzlerin. Das ist nur noch scheinheilig. Das deutsche Staats-Verdummungs-TV, ARD und ZDF unternehmen ihr bestes um die Bevölkerung mit solchen „getürkten Meldungen“ zu beeinflussen. Die deutsche „Münchhausen-Presse“ gibt einer objektiven Berichterstattung noch den Rest. Das blöde Volk muss doch nicht alles wissen, es reicht doch wenn das Volk nur noch abgezockt wird, für bankrotte Banken, für bankrotte Länder und natürlich für Waffen, Rüstung, Kriegsspielzeug und die daraus resultierenden Flüchtlinge und Asylanten. Die Völker sind nur noch am zahlen, auf dem Rücken der Völker werden die Kriege und die Finanzen ausgehandelt. Zum Wohle des Volkes?

Die Bevölkerung wird nur noch für DUMM verkauft. Die Verhandlungen mit der Türkei über die Flüchtlinge sind ausgesetzt worden. Keiner ist sich einig, das ist die Politik in unserem ach so vereinten Europa. Die Ungarn sind dagegen, die Griechen sind dagegen und wer noch alles. Da wird mit der Türkei nur noch um Milliarden von Euro gezockt, um mehr geht es da nicht mehr, nur noch um Milliarden. Das große Leid der Flüchtlinge zieht sich doch bereits über Jahre hinweg, das hat niemand interessiert. Die Kriegspolitik der westlichen Länder der vergangenen Jahre haben die Flüchtlinge erst hervorgebracht. Das sind geplante Kriege die das Leid der Flüchtlinge verursachen. Mit dem US-Irak-Krieg ging das ganz große „Menschen-Schlachten“ los. Mit einer Lüge der US-Regierung wurde dieser Angriffs-Krieg gemeinsam mit der Allianz der westlichen NATO-EU-Kriegsmächte im Irak gestartet. In der Geschichte sind viel Kriege mit Lügen begonnen worden. Der Polen-Angriff von Hitler wurde ebenfalls mit einer Lüge begonnen, „Seit 5:45 Uhr wird zurück geschossen“. So einfach ist das alles Im Lügen sind alle Regierungen gleich, manche noch gleicher.

Wie alles weitergehen soll, dafür haben diese EU-Regierungen nur scheinbar keinen Plan, im Grund geht es darum das Konstrukt „EUROPA“ mit der gesamten Bevölkerung aller EU-Länder zu destabilisieren, finanziell und wirtschaftlich zu ruinieren. Mit den geplanten Freihandelsverträgen TTIP, Ceta und andere soll unter anderem die Kommunale-Stabilität zerstört werden und damit die Demokratie. Dazu auch der folgende Hinweis der „NachDenkSeiten“: http://www.nachdenkseiten.de/?p=31967

Mit einem neuen Krieg schießen und morden sich die Regierungen aus dem Schulden-Sumpf in dem sich alle befinden. Wenn Länder pleite waren, wurden Kriege inszeniert, das war schon immer die Methode die finanziellen Probleme der jeweiligen Länder zu bereinigen. Dann haben wir noch die speziellen Kriege. Die werden von „kriminellen“ Chemie- und Nahrungsmittel-Konzernen geführt. In den Entwicklungsländern Afrika uns Südamerika werden systematisch die Klein-Bauern vernichtet, die passen nicht in das Konzern-System.

Im Hinblick auf das erstarken der AfD darf bei dem ganzen Elend der Flüchtlinge und Asylanten nicht das Leid der eigenen Bevölkerung vergessen werden. Dies Einstellung wird von der besagten Partei immer in ihrer Argumentation angeführt. Das sind jetzt nicht ganz so schlimme „Sachen“, aber was ist schon schlimm, oder nicht so schlimm? Es soll mich daher niemand in irgendeine „Rechte Richtung“ stecken. Das ist das Problem in Deutschland, in diesem unserem Lande. Das hat auch nichts mit „Angstmachen“ zu tun. Das ist ganz einfach nur Demokratie, die wir noch etwas erleben dürfen.

Dazu ein aktuelle Pressemitteilung des Deutschen Bundestages.

hib - heute im bundestag Nr. 143
Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen
Dienstag, 8. März 2016

55.000 Familien mit behinderten Kindern 

Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Berlin: (hib/AW) In Deutschland lebten 2013 in 55.000 Familien ein oder mehrere Kinder unter 30 Jahren mit Behinderung. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/7662) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/7341) mit. In 14.000 Fällen handele es sich um Familien mit einem alleinerziehenden Elternteil, darunter 12.000 Frauen und 2.000 Männer. In 39.000 Familien lebe ein schwerbehindertes Kind, in 7.000 Familien lebten zwei oder mehrere schwerbehinderte Kinder.
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Auch diese Bevölkerungsgruppen hätten eine staatliche Hilfe verdient, das bekommen sie auch teilweise, aber es gibt viele Bürger die von Sozialleistungen aus unerklärlichen Gründen ausgeschlossen werden. (hj)
Aktuelle Stadtgespräche - aus dem Leben gegriffen
Belauscht von Hans-Jürgen Heyne

Schorsch un Karl“
Die bolidische Exberde ausm Städtche - Mojens uff de Gass.


Ei Gude Schorsch wie?

Aach Gude Karl, heut geht mers widder gut, sauguuut. Haste die Ergebnisse geheert, wer do im Städtche gewonne hat?

Ei Schorsch, wenn de so gut druff bist, woorste bestimmt aach wähle?

Des glaabste awer Karl, des hot mer in dene vergangene Johrn garnet gebasst, wos die all so veranstalt hawwe. Desweche hab ich diesmal anners gewählt unn mir hawwe gleich gewonne, awwer richtisch gewonne.

Ja Schorsch, was hodern do alles net gebasst?

Eija Karl, die uns da vertrete solle, die Volksvertreter, die hawwe doch nur des gemacht, wasse grod wollte, wos dehne nur selber gebasst hot. Do hot doch kaaner uffs Volk geheert. Mir woorn doch dene egal. Do ist doch von dene Schwarze, de Griine un de Rote nur als gekungelt worrn. Die hawwe des Geld nur so verprasst unn bei uns sinn die Steuern erhöht worrn. Fer wos brauchemer so viele Kreisel? Die Werzbojer Stroß war doch aach fer die Katz. Dafür werrn widder die Steuern erhöht, des is doch alles Schwachsinn.

Ja Schorsch, da hoste Recht, awwer ich hab jetzt aach mol anners gewählt unn mir hawwe ach gewonne. Ich glaab mir hawwe dismol all gewonne. Wer hot dann eigentlich verloorn? Do werrn mer halt mol seh was jetzt raus kimmt, bei dem ganze Theater. Ob die Greene ihrn Klimamänetcher jetzt noch mache kenne? Müssemer halt mol seh. Es gibt en Haufe Sache wo mer nochemol überleche misse ob des alles werklich gemacht werrn muss. Mer misst aach mol mit spaarn anfange.

Un Karl, im Rathaus sinn die aach all noch am zeehle, mol seh wie lang die noch zeehle misse. Hoffentlich dunse aach richtisch zeehle. Unn gehste de aach uff die erste Versammlung im Feuerwehrhaus? Wenn dann die erste neue Leut zammesitze, des gibt awwer en Spaß. Do bin ich mol gespannt wie an Flitzboche, wen die sich all aahgucke misse unn mitenanner babbele misse. Mol seeh was se alles babbele. Uff jeden fall is widder viel Bleedsinn dabei. Jetzt solltese awwer mol Nächel mit Köpp mache unser Volksvertreter und net immer nur bleed rumhambele. Brauche mir eigentlich so viele Volksvetreter die nur bleed rumhambele? Es kimmt doch eh nix raus dabei.

Ja Schorsch, des is doch klar das mir ins Feuerwehrhaus hiegeh, des werd lustich. Mol seh obs aach paar bleede Gesichter gibt? Awwer uff jeden Fall gibt’s aach lachende Gesichter im Feuerwehrhaus unn im Rathaus aach. Do hat doch aaner gesaaht, die Demokratie hätt in Selchestadt aach widder gewonne, weil mer grod all so am gewinne sinn.

Ja Karl, des hammer bei uns jetzt erstemol rum, mol seeh wies weiter geht. In Dietzebach sinnse ja ach noch am zeehle. Do werds aach widder lustich werrn mit der AfD, da hawwe ach all widder gewonne. Aber nur weil die annern immer nur Mist gebaut hawwe unn bleed sinn, hat halt die AfD gewonne, so aafach ist des. In Dietzebach werd des Geld doch aach nur rausgeschmisse. Ferr nix. Wermer mol seh obs mit der AfD besser wird, awwer ich glaabs net, weil die annern net mitmache, des sinn alles Spielverderber. Awwer die AfD is doch aach demokratisch gewählt worrn. Die kenne doch die viele Wähler von der AfD net all vorn Kopp stoße. Des sinn doch net alles Nazis und Rechtsradikale, do sinn doch aach ganz normale Leut dabei. Aja dann seeh mer mol wie in Dietzebach deene ihrn Zerkus weitergeht.

Machs gut Schorsch, mir hööhrn uns.

Machs besser Karl, mir seehn uns.
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Für die dialektische Richtigkeit kann keine Garantie übernommen werden.

Jeder babbelt halt e bisje anners.

Da muss auch kein Alleskönner oder Besserwisser irgendwelche Ratschläge über den Dialekt loswerden. Diese Leute sollen sich um die wichtigen Dinge kümmern! 
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Montag, 7. März 2016

Der Morgen danach

Ein kleiner Einwurf zum vorläufigen Ergebnis der Wahlen in Seligenstadt, von Hans-Jürgen Heyne

Für manche politische Zeitgenossen in unserem Städtchen dürfte der Morgen nicht so gut begonnen haben. Eventuell wie ein Aschermittwoch mit Katerfrühstück. Da wird der Schreck noch in den Gliedern stecken. Warten wir auf das Amtliche Endergebnis wie die neuen Mehrheiten in Seligenstadt zu erwarten sind.

Es darf aber niemand in Schadenfreude ausbrechen. Es war eine demokratische Wahl. Die Wähler haben entschieden was oder von wem verursacht, in Seligenstadt verkehrt gemacht wurde. Die Verursacher sind mit der jetzigen Wahl abgestraft worden. Eine Seligenstädter Demokratie kann wieder etwas aufatmen. Die so genannten „Bürgerlichen Parteien“ waren scheinbar doch nicht so bürgerlich. Jedenfalls haben die Volksvertreter dieser Parteien von den Bürgern, also von den Wählern mit dem vorläufigen Wahlergebniss eine Abmahnung erhalten. Ohne dem amtlichen Endergebnis vorgreifen zu wollen, sollten die Verlierer-Parteien wieder zu einer parteiübergreifenden politischen Arbeit im Stadtparlament zurückkehren und das zum Wohle aller Bürger.

Unser Bürgermeister Daniell Bastian, seit Januar 2016 im Amt, hatte im Wahlkampf zur Bürgermeisterwahl bereits eine parteiübergreifende Politik in seinem Wahlprogramm angekündigt. Bei den bisherigen Mehrheitsverhältnissen im Rathaus ist von bestimmten Parteien darüber nur etwas milde und überheblich gelächelt worden. Diese Damen und Herren sind eines besseren belehrt worden. Für die politische Landschaft in Seligenstadt kann die jetzige Wahlentscheidung der Bürger als ein Glücksfall bezeichnet werden.

Einen Neubeginn wagen, das wäre das oberste Ziel für die neue Stadt-Regierung, egal wie die Zusammensetzung am Ende aussieht. Wenn es demokratische Parteien sein wollen, muss zusammen gearbeitet werden.
Eine Blockadepolitik hilft niemand, höchstens der jeweiligen eigenen Klientel, aber nicht dem Bürger. Parteiübergreifende Arbeit ist nicht vergleichbar mit einem „Parteiengekungel“ das bisher im Stadtparlament überwiegend veranstaltet wurde.

Hoffen wir auf einen wirklichen Neuanfang im Städtchen.
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Sonntag, 6. März 2016

Die Wahlschlacht ist geschlagen, zumindest für die Wähler

Eine erste Übersicht von Hans-Jürgen Heyne
Den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Beschäftigten der Rathäuser stehen noch ein paar Tage harter Arbeit bevor, bist das Endergebnis präsentiert werden kann. Warten wir also ab wie es alles ausgeht. Ein erster Trend zeigt aber, das im Städtchen eventuell eine neue Parteienkonstellation möglich werden könnte. Also neue Mehrheitsverhältnisse die von vielen Bürgern gewünscht wurden. Das hat man immer wieder bei Gesprächen heraushören können.
 
Zum Ende des Wahlkampfes hat unsere neue/alte Spaßpartei noch für etwas Belustigung im trüben Wahlkampf beigetragen. Ob die Grünen durch die Hollywood-Film-Streifen noch viele Stimmen zusätzlich verbuchen konnten wird sich noch herausstellen. Die bisherige „Regierungspartei“ muss sich eventuell neue Partner suchen. Aber Rätseln wir nicht vorher, das bringt nichts. Die Wahlbeteiligung wird das übrige dazu beitragen wie die kommende Stadtregierung sich zusammensetzt. Laut OP-Online waren gegen 19:00 Uhr folgende Ergebnisse veröffentlicht worden:

 Nach Auszählung von vier Wahlbezirken (von 21) in Seligenstadt kommt die CDU auf 21,2%, die SPD auf 19,7%, die Grünen auf 14,4%, die FDP auf 24,7% und die Freien Wähler auf 20,1%, die Wahlbeteiligung lag bei 31,5%


Nach neuesten Meldungen aus dem Rathaus gegen 21:00 Uhr, hat es bei einer Wahlbeteiligung von 45,3%, folgende Ergebnisse erbracht:
CDU 26,7%  -  SPD 20,5%  -  FDP 22,8%  -  FWS 17,7%  -  Grüne 12,3%

Verluste gegenüber dem Jahr 2011:  CDU 5,2%  -  SPD 4,4%  -  Grüne 12,2%

Gewinne gegenüber dem Jahr 2011:  FDP 15,1%  -  FWS 6,6%     

Das amtliche Endergebnis muss aber trotzdem noch abgewartet werden. Ein neuer Trend ist zu erkennen, ein frischer Wind im Städtchen. Ob dieser Wind dazu beitragen kann den bisherigen Parteien-Filz etwas durcheinander zu wirbeln wird sich noch herausstellen. Die Stadt Seligenstadt hätte mit unserem Bürgermeister Daniell Bastian einen Neuanfang verdient. Nach dem jetzigen Ergebnis dürfte dieser Neuanfang machbar sein.


Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben,
sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.
Bertold Brecht (1898-1956)


Dieses Zitat von Bertold Brecht zeigt uns das Problem auf, was in unserem Land mit der schweigenden Mehrheit schon immer bestanden hat. Das Volk geht wählen und hat keine Ahnung über Politik und die Mächte die hinter den Politischen Figuren grundsätzlich stehen. Hat sich diese schweigende Mehrheit, die Bürger in unserem Land bereits mit ihrem Schicksal abgefunden? Oder wissen sie nicht wie weit uns die Politiker bereits in den Abgrund gefahren haben? Warum werden die Kritiker dieser unmenschlicher Kriegs- und Flüchtlingspolitik von dieser schweigenden Mehrheit bekämpft, beleidigt, oder auch in die Nazi-Ecke gestellt. Wenn die Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit von den Politikern beendet wird, ist das Geschrei von eben diesen Leuten sehr groß, dann ist es aber zu spät. Das hat die schweigende Mehrheit dann nicht kapiert. Die Demokratie ist im großen Stil bereits abgebaut worden. Das Ergebniss dieser Politik können wir heute bereits erleben. Die weltweiten Kriege kommen jetzt immer näher in unsere heile Welt. Die Flüchtlinge werden uns aufgedrängt. Nach letzten Pressemeldungen haben wir weltweit rund 60 Millionen Flüchtlinge durch die vielen Kriege zu verzeichnen. Der Terrorismus wird durch die Asylanten unkontrollierbar eingeschleust. Das ist von langer Hand geplant und gesteuert. Alles das haben wir den derzeit regierenden Politikern, weltweit und ganz besonders unserer CDU-SPD geführten Regierung zu verdanken. Der Merkelsche Allein-Regierungsstil grenzt bereits an totalitäre Diktatur-Strukturen, es ist leider nicht anders zu bezeichnen. Die Kanzlerin ist nur eine Erfüllungsgehilfin der US-NATO Administration und hat deren Anweisungen zu befolgen. Die westlichen Siegermächte von 1945 sind noch immer die Besatzungsmächte in Deutschland, es hat sich seit damals nichts geändert.
(Hans-Jürgen Heyne)


Noch ein feines Zitat, allen Politikern der Welt gewidmet.

"Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott”
(Carl Theodor Körner, ein deutscher Dichter und Dramatiker)
Berühmt wurde er durch seine Dramen für das Wiener Burgtheater und besonders durch seine Lieder im Freiheitskampf gegen die napoleonische Fremdherrschaft.
Geboren: 23. September 1791 in Dresden,
gefallen am 26. August 1813 im Freiheitskrieg gegen Napoleon.



Stadtgespräche - wie aus dem Leben gegriffen,
belauscht von Hans-Jürgen Heyne

"Schorsch un Karl“

Die bolidische Exberde ausm Städtche - Mojens uff de Gass.

Ei Gude Schorsch wie?
Aach Gude Karl, wie tut mer nix.

Awwer Schorsch, hasde des schonn geheert, die von de Grine hawe do paar Filmcher gedreht un hawese ins Internet neigestellt, das es jeder gugge kann.

Naa Karl, hab ich nix midgried. Was hawese dann gedreht?
Sinn die Grine in Selchestadt jetzt all Filmstars worrn?

Ei Schorsch, Du glaabst net was da abgeht. Ei da werd gezeicht, wie ann Berchsteicher unn a Zieche im Bett leie, kannst der des vorstelle?

Eija Karl, des hawwe doch schon die Spatze von de Dächer gepfiffe, do hawwese halt an Porno odder so ebbes gedreht, odder is des en scheene Berchfilm worrn? Was solls, die werrn schoo wisse was se mache. Die sinn doch net bleed. Odder?

Naa Schorsch, des mit dem Porno, des glaab ich net, des sinn doch alles Selchestädter Leut, die mache doch so was net.

Ei Karl, so ebbes ähnliches hademer schon emol im Städtche, do hat sich aach kaaner richtisch uffgerecht, nur e bisje.

Unn Schorsch, wechselt der Berchsteicher jetzt zu de Grine?

Ach Karl, des glaab ich net das deer so bleed is. Mer warte erst emol die Wahle ab, dann seeh mer weiter.

Machs gut Schorsch

Machs besser Karl
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Für die dialektische Richtigkeit kann keine Garantie übernommen werden.  Jeder babbelt halt e bisje anners.


Freitag, 4. März 2016



Was sollen wir wählen?
Eine Betrachtung zur Kommunalwahl, 
von Hans-Jürgen Heyne

Was sollen wir wählen? Diese Frage wurde mir in letzter Zeit oft gestellt. Was soll man darauf antworten? Als erstes habe ich geantwortet, es darf nicht heißen der Wähler soll wählen, der Wähler will wählen und das ist noch gestattet. Noch haben wir eine Demokratie, allerdings muss bei manchen politischen Gegebenheiten das schon mal angezweifelt werden. Also der Wähler kann aus freien Stücken die Partei oder die Person wählen, von der er meint, er wird als Wähler und Bürger richtig vertreten. Die Damen und Herren werden ja als so genannte Volksvertreter gekennzeichnet. Ob das immer zutrifft ist bei dieser Politiker-Truppe wieder ein anderes Problem. Auch müssen wir etwas unterscheiden, zwischen unseren kleinen Kommunalen- und den vermeintlichen Großen-Politikern. Die Interessen der großen Politik gehen meistens in eine andere Richtung, da werden nicht mehr die kleinen Wähler beachtet, die werden nur als blödes Stimmvieh benötigt, quasi als Alibi für eine gespielte Volksverbundenheit. In Wirklichkeit wird die Groß-Finanz, die Konzerninteressen und die Vorgaben aus Brüssel verwirklicht. Die Kriegsspielereien der US-Administration und der NATO-EU werden immer allem vorangestellt. Den „Abfall“ der Kriege, die Flüchtlinge und Asylanten, die bekommt der Bürger vor die Füße geworfen, das muss der Steuerzahler verantworten. Das Ergebnis der vergangen und der jetzigen Kriege bekommen wir gerade geliefert. Die Rüstungs-Konzerne werfen regelmäßig große Geldbeträge über die ihnen wohlgesonnenen Parteien und an einzelne herausragende Politiker, das sind die so genannten Partei-Spenden. Es wäre moralischer wenn diese „Tötungs-Konzerne“ für die Flüchtlinge auch endlich ein paar Geldspenden locker machen würden, aber was ist bei diesen Konzernen schon moralisch. Das ist nur noch kriminell was da im Namen des Volkes produziert wird und wenn es nur Waffen sind, werden doch damit Arbeitsplätze gesichert. Die Arbeitsplätze sind das Alibi für die vielen Toten weltweit. Und diese Spielereien werden von der Großen-Politik unterstützt, im Grunde auch von unseren kleinen Parteien-Mitläufern an der Politischen-Orts-Basis. Die müssen alles mitmachen was von der jeweiligen Parteien-Obrigkeit befohlen wird. Warum macht die kleine Parteienbasis diese ganzen Kriegsspiele einfach mit? Da sollte auch mal jemand das „Maul“ aufmachen und sagen so nicht!

Jetzt sind wir ganz abgewichen von unserem heimischen wählen gehen. Also die Kriegführenden-Parteien CDU mit ihrer Vasallenpartei SPD dürften normalerweise nicht gewählt werden. Die Bundes SPD mit Klein-Sigmar ist bereits zur CDU übergelaufen. Die beschäftigen sich am liebsten mit sich selbst. Was bleibt da noch übrig. Selbst die GRÜNE-Bundespartei ist zu einer „Kriegspartei“ verkommen. Das sollte für die Bundespolitik ein Grund sein diese Parteien nicht zu wählen. Wie es hier im Städtchen gehandhabt wird muss der Wähler selbst entscheiden ob der die entsprechende CDU- oder SPD Basis wählt. Die vergangenen Praktiken dieser „Dreier-Bande“ inklusive der Grünen die sie in unserer Stadt getätigt haben, waren nicht gerade das Gelbe vom Ei, was uns da vorgesetzt wurde. Das ist jetzt nur auf das kommende Osterfest bezogen, das mit dem EI.

Die Seligenstädter GRÜNEN sind vor dem Wahltermin noch ganz ausgerastet und sind in ein zweifelhaftes „Film-Geschäft“ eingestiegen, sind jetzt „Filmschaffende“ geworden. Ob es dafür ein „Oskarchen“ gibt ist zu bezweifeln. Das ist alles nur noch unter „Schwachsinn“ abzuhandeln, oder es ist nur primitiv, sonst nichts. Dann hätten wir in Seligenstadt noch die FDP die bekanntlich den parteiübergreifenden Bürgermeister Daniell Bastian stellt. Es soll mit dem neuen Mann an der Stadt-Spitze ein Neuanfang gewagt werden. Die etwas mit der FDP verbandelten oder befreundeten Freien Wähler Seligenstadt wollen auch wieder etwas mehr in der Stadtpolitik mitreden. Die FWS war in früheren Jahren im Parlament bereits stark vertreten, haben wir doch den Freien Wählern den Beginn der Umgehungsstraße zu verdanken. Leider kam die weitere Fortsetzung etwas in Vergessenheit, oder die darauf folgenden politischen Mehrheiten haben da einiges verhindert. Dadurch ist die dieses Projekt leider zu einer unendlichen Geschichte verkommen. Hoffen wir auf einen Neuanfang mit anderen Mehrheiten. Es muss wieder eine neue und bessere politische Kultur in unserem Städtchen Einzug halten.
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Noch ein schönes Zitat zu diesem Thema:

Albert Einstein (1879-1955) Physiker

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, 
aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher“
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Offenbach-Post, vom 4. März 2016,
ein Kommentar von Michael Hofmann
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RANDNOTIZ

Ziege und Bergsteiger

Bier ist Bier, und Schnaps ist Schnaps. Politik ist Politik, und Privat ist Privat. Das galt - sogar in Seligenstadt - noch bis vor einigen Tagen. 

Dann entschlossen sich die Grünen, mehrere auffallend dümmliche Kasperl-Geschichten als eine Art Generalabrechnung mit politischen Gegnern - und der bösen Presse natürlich - an prominenter Stelle im Netz zu platzieren. So weit, so infantil. Geradezu grotesk jedoch eine Passage, in der die Puppen - dargestellt sind FDPChef René Rock als gefährlicher, mafiöser Strippenzieher und FWS-Chef Jürgen Kraft als ausgemachter Trottel - im Dialog einem immer mal im Städtchen unter der Hand verbreiteten Gerücht neues Leben einhauchen. Es geht um die Privatsphäre zweier führender Politiker aus CDU und Grünen, die auf Initiative der grünen Kasperl-Regisseure nun mit voller Absicht der Öffentlichkeit zur Begutachtung vorgeführt wird. „Schmutzige Bettgeschichten“, wie es inzwischen schon auf Internetseiten heißt. Da ist die Rede von einem Verhältnis zwischen „Joachim Bergsteiger“ und „der grünen Ziege mit dem Doppelnamen“. Das, so die Figuren, müsse nur ordentlich lanciert werden, denn ein bisschen was bleibe ja immer kleben. In Wahrheit stimme alles, was da kolportiert werde, natürlich nicht. Also: Dreckwerfen in die eigene Visage - mal als Selbstzweck, Selbstbesudelung als heilender Befreiungsschlag? Motto: Tri tra trullala, tri tra ballaballa? Darauf muss man erst mal kommen. Die Geschichte/Mär/das Gerücht vom schwarz-grünen Gepimpere legen, wie gesagt, die Herrschaften der fragwürdig belichteten Öko-Filmgemeinschaft den beiden Figuren selbst in den Mund. Dass die Puppen es schließlich in Abrede stellen, bewirkt in der öffentlichen Wahrnehmung natürlich das genaue Gegenteil. Das mehrteilige Öko- Machwerk hat nun schon hinlänglich im Netz Verbreitung gefunden, den Effekt mögen diese Reaktionen auf einschlägigen Seiten aufzeigen: „Wahlkampf mit schlüpfrigen Geschichten. Unterste Schublade“ ist da zu lesen oder: „Grüne unterstellen ihrer eigenen Obertrulla ein Verhältnis und verkaufen das als FDP-Satire. Also ganz klar scheinen die in der Birne nicht zu sein. Lächerlich hilfloser Versuch, hier noch etwaszu retten.“ Da die Handelnden sich aus freien Stücken an die Öffentlichkeit wenden, ist es natürlich ihnen überlassen, wie viel Einblick sie in ihr Privatleben geben wollen. Dass beide „Protagonisten“ Ehepartner haben, sei der Vollständigkeithalber erwähnt. Die, und nur die, tun uns aufrichtig leid.

MICHAEL HOFMANN
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Einfach nur köstlich, mehr muss dazu nicht gesagt oder geschrieben werden. (hj)


Mittwoch, 2. März 2016

Grüner Wahlkrampf

Ein zweifelhaftes Unterfangen die Wähler zu mobilisieren.
Dazu ein Kommentar von Hans-Jürgen Heyne

Schwimmen den Seligenstädter-Grünen die Felle davon? 

So könnte es in das Register „Angst“ eingeordnet werden. Die Grünen sind zu „Filmschaffenden“ geworden, ob das zu bewundern ist, das sei dahin gestellt. Da wird auf der zwielichtigen Internetseite „CDU-Depesche“ von „Geist, Witz und treffender Ironie über diese Filmchen schwadroniert. Das dürfte dann schon etwas übertrieben sein. Ein Herr Georgi, bekanntlich der „GROSSE“ CDU-Spitzenkandidat für Seligenstadt hat es als „überraschend und befremdlich“ eingestuft. Das hätte man ihm nicht zugetraut, will er sich scheinbar doch nicht auf diese unterste Stufe der „Grünen-Filmchenmacher“ stellen. Für Herrn Bergmann (CDU) soll dieser grüne Schwachsinn ein „Schmankerl“ sein, das zeigt halt die innere Einstellung des CDU-Parteisoldaten. 

Die in dem „Filmchen“ angedeutete „Liebesbeziehung“ zwischen Bergmann und Maldener-Kowolik ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten, wenn es Bergmann auch als sein „Schmankerl“ sieht. Weiter wird da von einem „FDP-Paten Rock“ gesprochen, das ist nicht zu verstehen, hat doch die CDU immer die „PATEN“ in Seligenstadt präsentiert und gestellt. Hoffentlich zerreiben sich die Schwesterparteien CDU und GRÜNE noch an diesen Filmchen und gehen auseinander, das wäre ja dann der Untergang von Seligenstadt. Aber keine Panik, die zwei halten zusammen wie Pech und Schwefel. 

Da hat es der FDP-Mann Rene Rock schon besser formuliert. Er sieht die Filmemacherei als „eine verzweifelte Tat einer fast schon bedeutungslosen Polit-Truppe“ an. Waren doch laut Rene Rock die Seligenstädter Grünen „die größten Wahlverlierer der letzten Bürgermeisterwahl“, sind doch auch die „Hinterzimmer-Deals“ um Bergmann, Bicherl und Maldener-Kowolik und eventuell auch mit einem SPD-Mann Herrn Wenzel bei der Wahl im Sommer abgewählt worden. Auch der von der CDU vielleicht oder eventuell versprochene Stadtratsposten für die „Grünen-Weltverbesserer“ ist den grünen Bach runter geflossen. Die „Grünen-Filmschaffenden“ haben natürlich auch die „Regionale-Presse“ in ihrer „Seifen-Oper“ nicht verschonen können. Die Offenbach-Post musste schon oft für das Versagen der Schwarz-Grünen-Politikerriege herangezogen werden. Die CDU und die Grünen kennen sich da bestens aus. Wenn man nicht mehr weiter kommt und unfähig ist, muss halt ein „Rundumschlag“ gegen alle getätigt werden. Wenn auch dadurch das Demokratieverständnis auf der Strecke bleibt. Da ist in unserem Städtchen nur zu hoffen das die Wähler sich bei der kommenden Wahl auf einen Neuanfang besinnen. Es wäre unserem Städtchen zu gönnen. 

Gehen Sie wählen, aber richtig!
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Zur Grünen-Politik noch ein kleiner Einwurf über den GRÜNEN-Superpolitker BECK.
Neueste Pressemeldung: Beck soll ein Rauschgift-Konsument sein! Dann ist er KRIMINELL und sollte seine Geld-Bezüge die er eventuell von der Allgemeinheit erhält, gestrichen bekommen. Wir benötigen das Geld für unsere Asylanten, die müssen auch finanziert werden.
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Pressemitteilung der FWS
Bürgermeister Dr. Bastian und Landesvorsitzender der Freien Wähler beim Politischen Aschermittwoch der Freien Wähler Seligenstadt



Der Einladung der Freien Wähler Seligenstadt (FWS) zum schon traditionellen Politischen Aschermittwoch waren zahlreiche Gäste der Bürgerschaft aus Froschhausen, Klein-Welzheim und der Kernstadt gefolgt. Aber auch von den Kreisvereinigungen Langen, Mühlheim, Obertshausen und Rödermark waren Vertreter angereist. In seiner, wie immer in Reimen gefassten launischen Eröffnungsrede ging der 1. Vorsitzende der FWS, Jürgen Kraft, auf die kommunalpolitischen Geschehnisse ein. Dabei wurden die „Schwarz-Grüne Koalition“in der Stadt sowie die „Scharz-Rote“ im Kreis und die anstehende Kommunalwahl wie auch die damit verbundene Plakatierung und die Politikverdrossenheit glossiert. Als Gastredner konnte Kraft, Vorsitzender der FWS, erstmals in diesem Jahr den neu gewählten Bürgermeister von Seligenstadt, Dr. Danielle Bastian, begrüßen.
Dr. Bastian bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der FWS bei seiner Wahl zum Bürgermeister und betonte besonders die freundschaftlichen Bindungen zur FWS, bei denen er persönliche Freunde gefunden habe.

Er berichtete, dass er nach inzwischen rund sechswöchiger Amtszeit die offene und transparente Zusammenarbeit mit der Ersten Stadträtin als wohltuend empfindet. Auch habe er den Eindruck, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus durch den Wechsel in der Amtsführung in ihrer Motivation gestärkt seien.
Gerade beim Thema Bahnhof hat sich gezeigt, dass sich das politische Klima verbessert hat, dass politische Kompromisse möglich sind. Nun hoffe ich, dass dem 6. März eine konstruktive Mehrheit das Ergebnis der Kommunalwahl sein wird“, so der Bürgermeister.
Als schon langjähriger Gastredner beim Politischen Aschermittwoch der FWS war auch in diesem Jahr wieder Rudolf Schulz, Kreis-, Landes und stellvertretender Bundesvorsitzender der Freien Wähler, eingeladen.
Schulz nannte drei Gründe, warum er gerne zu den FWS nach Seligenstadt gekommen sei.

1. Die FWS macht eine gute Arbeit in Seligenstadt.
2. Dr. Bastian ist als parteiübergreifender Kandidat durch die Unterstützung der FWS zum Bürgermeister von Seligenstadt gewählt worden. Schon beim Politischen Aschermittwoch im letzten Jahr habe ich prophezeit, dass Dr. Bastian der neue Bürgermeister wird.
3. Erläuterungen zum Flüchtlingsthema und dem Hessischen Volksbegehren Gebührenfrei KiTa-Plätze.

Die Willkommenskultur ist zu unterstützen, wir müssen den Menschen helfen. Händeringend werden Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge gesucht. Die Kommunen sind am Ende ihrer Möglichkeiten. Die Politik in Berlin stärkt den rechten Rand. Einzige Oppositionspartei in Berlin ist die CSU mit Seehofer. In seinen weiteren Ausführungen warb Schulz für die Unterstützung des Hessischen Volksbegehrens für gebührenfreie KiTa-Plätze. Es sei völlig unverständlich, dass zwar die Bildungseinrichtungen Schulen und Universitäten beitragsfrei seien, die Beitragsfreiheit bei den KiTa-Plätzen aber nur in einzelnen Bundesländern und nicht flächendeckend umgesetzt ist. Gerade in der frühen Kindheit würden elementare Schlüsselkompetenzen und Basisqualifikationen erworben, um später in Schule, Arbeitswelt und im gesamten sozialen Miteinander erfolgreich sein zu können.
 
Zahlreiche Anwesende unterschrieben anschließend spontan den Antrag auf Unterstützung des Hessischen Volksbegehrens.


Dienstag, 1. März 2016

Aus dem Archiv geholt“

Zur Information unserer Neubürger noch rechtzeitig zur Kommunalwahl am 6. März 2016 ein Artikel der Offenbach Post, vom 17. Mai 2011 zu dem Postengeschacher unserer Seligenstädter Heimat-Politiker. Auch in Seligenstadt ist nicht alles Gold was glänzt!

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Vorschlagen, mitwählen, enthalten

Seligenstadt - Die Kooperation aus SPD, FDP, FWS und Grünen ist nach kurzer Zeit geplatzt - eine Fußnote in der Seligenstädter Parlamentsgeschichte.
 
Von Michael Hofmann

Seit Sonntagabend will eine neue Konstellation das mächtig ins Schlingern geratene Schiff Stadtverordnetenversammlung wieder auf Kurs bringen: Für CDU, SPD und Grüne unterzeichneten Joachim Bergmann, Heide Wolf und Natascha Maldener-Kowolik eine „Vereinbarung über die Besetzung von Positionen zur Vertretung der Interessen der Stadt Seligenstadt in Gremien und im Magistrat“. Das zweiseitige Papier besteht aus Personalabsprachen, sieben an der Zahl, zu Sachthemen ist keine Festlegung getroffen. Die Vereinbarung betrifft zunächst den Stadtverordnetenvorsteher, der in der Sitzung am gestrigen Abend gewählt wurde. Demnach „wird der SPD-Fraktion das Vorschlagsrecht für die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers zuerkannt. Sie schlägt Peter Sulzmann vor. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verpflichten sich, Sulzmann mitzuwählen. Die CDU-Fraktion verpflichtet sich, sich bei der Wahl der Stimme zu enthalten. Für den Vertreter im Sparkassenzweckverband Langen-Seligenstadt hat die CDU-Fraktion das Vorschlagsrecht. Den Posten übernimmt Fraktionschef Joachim Bergmann. SPD-Fraktion und Grüne verpflichten sich, Bergmann mitzuwählen. Der SPD-Fraktion stellt mit Peter Sulzmann den Stellvertreter im Sparkassenzweckverband - die Grünen verpflichtet sich, Sulzmann mitzuwählen.
 
Verteilung von Posten

Beim höchst umstrittenen Posten in der Verbandskammer des Planungsverbandes Frankfurt Region Rhein-Main fällt das Vorschlagsrecht den Grünen zu, die Rainer Schmidt vorschlagen. SPD und CDU verpflichten sich beide, die Personalie mitzutragen. Den Stellvertreter stellt die SPD mit Rolf Wenzel, der sich bei der Wahl auf die Unterstützung der Grünen verlassen kann. Die CDU-Fraktion stellt mit Erster Stadträtin Claudia Bicherl (CDU) eine Stellvertreterin, die sich ebenfalls auf das Votum der Grünen verlassen kann. In der SeligenStadtMarketing GmbH erhält Grünen–Politikerin Natascha Maldener-Kowolik den Vertreterposten für die Stadtverordnetenversammlung, SPD und CDU verpflichten sich, Maldener-Kowolik mitzuwählen. Für den Magistrat rückt Erste Stadträtin Claudia Bicherl, unterstützt von Grünen und der SPD, in die GmbH ein. Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams ist kraft Amtes in der SeligenStadtMarketing GmbH vertreten.

CDU-Fraktion verpflichtet sich

An fünfter Stelle regelt das Trio die Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte. Demnach verpflichtet sich die CDU-Fraktion, „für die Wahl des Magistrats keine Listenverbindung mit einer anderen Fraktion einzugehen.“ An sechster und siebter Stelle der Vereinbarung geht es um die beiden hauptamtlichen Dezernenten im Rathaus: Vereinbart ist, dass die CDU vor Ablauf der Amtszeit von Stadträtin Claudia Bicherl deren Wiederwahl in der Stadtverordnetenversammlung beantragt. Die Grünen verpflichten sich, Bicherl mitzuwählen, „die SPD-Fraktion verpflichtet sich, sich mindestens der Stimme zu enthalten (...) Falls ein/e CDU-Kandidat/in nach vorzeitigem Ende der Amtszeit von Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams als Bürgermeisterin/Bürgermeister gewählt wird, verständigen sich die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf eine/n Kandidaten/in zur Nachfolge von Claudia Bicherl für das Amt der/des Stadträtin/Stadtrates. Die CDU-Fraktion wird dann auf die Nominierung einer/s Kandidatin/Kandidaten aus der CDU verzichten.“

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Aus dem Archiv geholt“
Diese Artikelreihe wird in lockerer Reihenfolge weiterhin präsentiert, im Kampf gegen das vergessen.

Der Blick zurück ist immer wieder interessant, speziell für unsere Neubürger. Anhand solcher Artikel kann diese spezielle Seligenstädter Politik wieder in Erinnerung gerufen werden. Die Politiker vergessen so schnell ihre eigenen Worte und Taten. Es hat sich nichts geändert, der alte Trott geht immer weiter. Am 6. März 2016 haben es die Bürger in der Hand eine neue Politik in Seligenstadt und im Kreisparlament zu wagen.

Hans-Jürgen Heyne

 

Eine Studie über die Zusammenhänge der Kriegslüsternen-Großfinanz und der Weltweiten-Politikerriege

Pressemeldung:  http://atombombengeschaeft.de

Deutsche Geldhäuser und ihre Geschäfte mit Atomwaffenherstellern

Zum dritten mal wurde das Niederländische Forschungsinstitut Profundo von den Nichtregierungsorganisationen ICAN und PAX damit beauftragt, die finanziellen Verflechtungen internationaler Finanzinstitute zum sogenannten „Atombombengeschäft“ zu beleuchten. Als erster Schritt wurden bestimme Unternehmen als „Atomwaffenunternehmen“ klassifiziert. Das heißt: Diese Unternehmen produzieren, entwickeln oder warten die Atomsprengköpfe sowie deren Trägersysteme (Raketen, Bomber oder atomwaffenfähige U-Boote). Durch Firmenkredite (aber auch revolvierende Kredite, Ausgabe und Besitz von Aktien und Anleihen, Projektfinanzierungen und andere Finanzprodukte) bekommen diese Unternehmen von Banken Geld. Keines der von Profunde aufgeführten Unternehmen ist ein „reines“ Atomwaffenunternehmen, welches sich ausschließlich mit der Produktion von Atomwaffen beschäftigt. So ein Unternehmen existiert nämlich gar nicht, was bedeutet, dass alle sogenannten Atomwaffenunternehmen automatisch Mischkonzerne sind. Eine Bank vergibt also nicht bewusst einen Kredit, um Atomwaffen zu fördern, allerdings nimmt sie in Kauf das das von ihr zur Verfügung gestellte Geld die nötige Liquidität innerhalb des Unternehmens schafft um sich unter Anderem im Atombombengeschäft zu betätigen.

Durch die Finanzierung von Atomwaffenherstellern erleichtern auch deutsche Finanzinstitute den Aufbau bzw. die Modernisierung nuklearer Waffenarsenale, was im klaren Widerspruch zu den Bemühungen um eine atomwaffenfreie Welt steht und der Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland, die weltweite nukleare Nichtverbreitung zu stärken, unterminiert. Die deutschen Institute unterhalten Finanzbeziehungen[1] in der Größenordnung von ca. 7,2 Mrd. Euro[2] zu 20 verschiedenen Herstellern von Nuklearwaffentechnologien. Die mit Abstand stärksten finanziellen Verflechtungen bestehen zu der einzigen in dem Bericht auftauchenden rein deutschen Firma ThyssenKrupp (3,4 Mrd. Euro), gefolgt von der europäischen Airbus Group (762 Mio. Euro), an der auch Deutschland beteiligt ist, und dem britischen Rüstungsgiganten BAE Systems (565 Mio. Euro). [1] Bei den untersuchten Geschäftsbeziehungen handelte es sich um Firmenkredite, revolvierende Kredite, Ausgabe und Besitz von Aktien und Anleihen sowie Projektfinanzierungen. [2] Alle hier verwendeten Beträge wurden von US-Dollar in Euro mit dem Faktor 0,77 umgerechnet. In Tabellen auftretende Abweichungen ergeben sich durch Rundungen.

Zusammenfassung: Umfang der Finanzdienstleistungen deutscher Finanzinstitute zu Herstellern von Atomwaffensystemen:
Platz Hersteller Betrag (in Mio. EUR) Prozentualer Anteil des militärischen Umsatzes Militärischer Umsatz (in Mio. EUR)
1 ThyssenKrupp 3.436,54 3% 103,10
2 Airbus Group 762,30 21% 160,08
3 BAE Systems 564,77 95% 537,37
4 Northrop Grumman 530,19 77% 408,25
5 Honeywell Int. 407,43 14% 57,04
6 Boeing 217,13 34% 73,82
7 Finmeccanica 257,95 57% 147,03
8 Raytheon 246,51 92% 226,79
9 Serco 129,30 28% 36,20
10 TASC 118,58 k.A. k.A.
11 Thales 114,73 49% 56,22
12 Textron 110,11 29% 31,93
13 Alliant Techsystems 87,78 53% 46,62
14 Babcock & Wilcox 73,15 k.A. k.A.
15 Lockheed Martin 69,30 76% 52,67
16 Fluor 58,26 8% 4,66
17 Huntington Ingalls Ind. 29,85 96% 2,66
18 Larsen & Toubro 13,86 10% 1,39
19 GenCorp 7,70 83% 6,40
20 Safran 2,71 30% 0,81
Gesamt 7.239,01 1.953,04

Methode
Das niederländische Recherche-Institut Profundo hat für die Studie “Don’t Bank On The Bomb” die Geschäftsbeziehungen der Jahre 2011-2014 von mehr als 411 Finanzinstituten zu 28 Unternehmen untersucht, die Atomsprengköpfe sowie deren Trägersysteme (Raketen, Bomber, atomwaffenfähige U-Boote) entwickeln, produzieren oder warten. Für den genannten Zeitraum hat Profundo die Jahresberichte der Firmen, ihre Börsenangaben, Handels- und Finanzpresse sowie Finanzdatenbanken überprüft, um die Finanztransaktionen zwischen den Unternehmen und den Finanzdienstleistern[1] aufzudecken. Bei den untersuchten Transaktionen handelt es sich um Firmenkredite, revolvierende Kredite, Ausgabe und Besitz von Aktien und Anleihen sowie Projektfinanzierungen und andere Finanzprodukte. Banken vergeben große Kredite oft gemeinsam, als so genannten Konsortialkredit oder syndizierten Kredit. Damit wird das Risiko für die beteiligten Banken verringert. Wo die Recherche solche syndizierten Kredite auffand und es keine weiteren Angaben zur Aufteilung unter den Banken gab, wurde die Gesamtsumme durch die Anzahl der Banken geteilt[2]. [1] Dazu zählen Banken, Pensionsfonds, Vermögensverwaltungen, Versicherungen. [2] Bei der Aufteilung syndizierter Kredite wurde auch die Aufgabenteilung der Banken berücksichtigt, so dass arrangierenden Banken ein jeweils höherer Anteil zugewiesen wurde.
  • Don´t Bank on the Bomb- Full Report  Hier 
  • Don´t Bank on the Bomb- Deutsche Kurzfassung  Hier 
Mehr Informationen zur Studie:
http://atombombengeschaeft.de/2015/11/immer-mehr-finanzinstitute-lassen-die-bombe-fallen/
Die Studie "Don’t Bank on the Bomb" finden Sie unter
http://www.dontbankonthebomb.com/wp-content/uploads/2015/11/2015_Report_web.pdf


Lesen Sie dazu auch die Pressemeldung auf unserem Blog:
Heute im Bundestag“
Mittwoch, den 17. Februar 2016 / Mitteilung Nr. 93
Neues aus Ausschüssen und aktuelle parlamentarische Initiativen

Klamme Kinderkliniken“

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Zu diesem Wahnsinn noch ein Kommentar von Hans-Jürgen Heyne

Warum soll die Finanz-Oligarchie in Kinderkliniken investieren? Mit Krieg, Mord und Totschlag ist wesentlich mehr zu verdienen! Diese „Investoren“ machen mit den durch die Kriege entstandenen „Flüchtlings- und Asylantenströme“ nochmal ein „Großes-Geschäft“, daraus ist wiederum eine „Flüchtlings- und Asylanten-Industrie“ entstanden. Die wird natürlich ebenfalls alles aus Steuergeldern (Staatsschulden) finanziert. Zum Wohle der Konzerne. Ein kleiner Teil der weltweiten Rüstungsausgaben würde genügen um die ärmsten der Weltbevölkerung vor dem verdursten und dem verhungern zu retten.
Aber das Gegenteil ist der Fall. Der kriminelle Nahrungsmittelkonzern "Nestle" gräbt diesen Ärmsten der Armen in Afrika noch das restliche Wasser ab, um es in Flaschen zu füllen. Mit einem riesigen Gewinn wird das Flaschenwasser verkauft. Allerdings kann sich die "Arme-Bevölkerung" diesen "LUXUS" nicht erlauben.    (hj)

Weitere Informationen: 
Fragen Sie doch einmal nach, ob Ihre Gemeinde mit Eon, RWE oder Veolia zusammenarbeitet.
Thanks to all who supported the !

Mehr zum Thema:
Bottled Life – Nestlé, das Geschäft mit Wasser und seine Zusammenarbeit mit Google
Der große Ausverkauf
KREBSGEFAHR DURCH TRINKWASSER
Wem gehört das Wasser?
„Water Makes Money“ – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen
Wall Street Mega-Banken und Milliardäre kaufen das globale Wasser auf!! Wall Street Mega-Banks Are Buying Up The World’s Water
      
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Zur weiteren Information:
Rothschild und die Asyl-Industrie: Das lukrative Geschäft mit den Flüchtlingen

Kommentar von Hans-Jürgen Heyne

Wegen des enormen Ansturms an Asylbewerbern sind die Gewinne der Schweizer Firma ORS in 2015 ins Unermessliche angestiegen. So die Meinung in vielen Pressediensten, das Geschäft mit den Flüchtlingen, Asylbewerbern und Armutseinwanderern boomt. Das Leid vieler Menschen weltweit hat sich zu einem lukrativen Industriezweig entwickelt. Finanziert vom Steuerzahler spielt diese Krise Milliardenbeträge in die Kassen der Profiteure. Diese Großfinanz hat kein Interesse an einem Rückgang der Flüchtlings- und Asylantenlawine, auch nicht an Beendigungen von Kriegen, würde doch dadurch das "Geschäft" einbrechen. Bei einer genauen Überlegung kommt man zu Schluss: "Die Kriege (speziell im Nahen Osten) und die darauf folgenden Flüchtlings- und Asylantenströme sind von den Militärstrategen, korrupten Politikern, Investoren und den "Internationalen-Märkten" geschaffen worden. Die Geldvermehrung der Finanz-Oligarchie ist der Grund für das Leid der Bevölkerung weltweit. Unsere US-Kanzlerin A. Merkel ist zur Zeit dabei das Problem auszusitzen, hat sie doch diese Politik-Methode von ihrem CDU-Ziehvater Helmut Kohl gelernt. Haben wir diese Politiker-Riege dafür gewählt? Die gesamte EU-Führungsriege mit den ganzen Junkers, Schultzes und wie sie sich alle nennen, haben die Karre in den Dreck gefahren. Alle sind unfähig eine Politik für das Volk zu betreiben. Diese "korrupten Politiker" betreiben nur Gewinnmaximierung für Konzerne und Banken. (hj)   




Montag, 29. Februar 2016

Seligenstädter Provinzpossen
Oder das neueste vom Parteien-Zirkus

Ein "Märchen" für Erwachsene, erzählt von Hans-Jürgen Heyne

Ein seltsames Demokratieverständnis wird von zwei Parteien in unserem Städtchen praktiziert. Die Leser einer Stadtzeitung werden von der „CDU“ und deren Schwester- oder Mitläufer-Partei den „GRÜNEN“ boykottiert. Diese beliebte Zeitung wurde mit politischen Wahlanzeigen von diesen zwei Parteien nicht bedacht. Jetzt kann das einerseits ganz lustig sein, kann der Bürger auch gerne auf diese „Politischen-Parteienmärchen“ verzichten. Aber andersherum gibt es einen Schuh daraus, durch die Kritik an der sogenannten „Seligenstädter-Obrigkeit“ wurden der Zeitung einfach die Wahl-Anzeigen verwehrt. Nach dem Motto: … der wird jetzt bestraft weil er uns kritisiert hat, ätsch. Dadurch werden aber die Leser dieser Zeitung ebenfalls im gewissen Sinn von Schwarz/Grün abgekanzelt und diskriminiert. Wenn man jetzt sagt das ist ja wie im Kindergarten, würden wir ja die Kinder beleidigen. Aber die Kinder auf eine Stufe mit den Politikern stellen, das wollen wir doch auf keinen Fall, da kämen die Kinder schlecht weg.

So einfach funktioniert die zweifelhafte Seligenstädter Parteienarbeit und das Verständnis für eine gewisse Demokratie. Einer dauernder CDU-Kritik sieht sich auch die Regionalausgabe der Offenbach-Post ausgesetzt, wird doch von den CDU-Verantwortlichen öfter in Kommentaren darauf hingewiesen das die OP nicht nach der Pfeife dieser zwei Parteien tanzen will, das geht ja nun auf keinen Fall. Die CDU und die GRÜNEN halten es da lieber mit einer zweifelhaften Internetseite die immer öfter als Pressepodium, oder „Sprachrohr“ benutzt wird. Manch ein Insider redet bereits von einer „GRÜNEN- oder CDU-Depesche“ die eventuell einem „Rechten-Sektor“ zugeordnet werden soll. Das sind allerdings nur Gerüchte die in Umlauf sind. Unter diesem Firmennamen tummeln sich übrigens noch weitere dubiosen „Plattformen“ einer gewissen Richtung, wie Sachsen oder Bayern. Nix genaues waas mer net.

Da wird von einer „Grünen-Führungskraft“ der angeblichen Öko-Partei auf der umstrittenen Internetplattform ein „Offener Brief“ an den Redakteur eben dieser boykottierten Zeitung veröffentlicht, da wird ihm vorgeworfen andere Parteien zu bevorzugen. Weiterhin ist auf dieser ominösen Internetseite fast die komplette CDU-Spitze mit Berichten oder Kommentaren vertreten. Da werden überschwängliche Parteiprogramme dargeboten und es wird versucht „Andersdenkende“ zu diffamieren. Wenigstens darin sind sich Schwarz/Grün offensichtlich immer einig, eine offene „Parteien-Diskussion“ sieht anders aus.
 
Dann warten wir das Ergebnis der Kommunalwahl 2016 ab. Es ist nur zu hoffen das die Bürger ihr Interesse an einer funktionierenden Demokratie bekunden und es zu einer hohen Wahlbeteiligung kommt. Ein Wechsel von einem gewissen Parteien-Filz zu einem wirklichen demokratischen Politikverständnis in unserem zukünftigen Stadtparlament wäre den Bürgern von Seligenstadt zu wünschen. Die Bürger und alle demokratischen Parteien sollten mit unserem neuen Bürgermeister Herrn Daniell Bastian unbedingt einen Neuanfang in unserer Stadt wagen. Zum Wohle aller Bürger!
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