Eine traurige Geschichte
Über eine Flüchtlingsfamilie
mit
zwei Kindern
Erzählt
von Hans-Jürgen Heyne
Im Anhang ein „Offenen Brief“ an Carsten Müller (SPD),
als
zuständiger Kreisbeigeordneter für Flüchtlingsfragen.
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Natürlich
auch zuständig für Antworten!
Aber auf eine Antwort von Herrn Müller müssen wir immer noch warten!!!!
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Möchte mich bei
Familie Happel aus Seligenstadt bedanken. Durch ihren Leserbrief und
weitere Informationen wurde der Artikel erst ermöglicht.
Hoffen wir das der ausgewiesenen Familie noch etwas
geholfen werden kann.
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Leserbrief / Offenbach Post, vom 5.
März 2016
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Die
Praktiken einer Deportation (Abschiebung) im Willkommens-Land
Deutschland. Was würde Frau Merkel dazu sagen? Es werden Millionen
von Asylanten unter Mithilfe von A. Merkel ohne gültige
Ausweispapiere nach Deutschland geschleust, worunter sich viele Terroristen befinden. Das ist alles nicht so wichtig, diese Terroristen "schaffen das", nicht Frau Merkel.
Eine in Deutschland
bereits integrierte Familie mit Kindern wird ausgewiesen. Da kann
etwas nicht stimmen in unserem Staat.
Wer darf hier über
Leben und Tod entscheiden?
Wer nimmt sich dieses
Recht heraus?
Auch
die Facebook-Freunde sind aufgerufen. Der Junior Ermal der
Familie Pushimaj ist über Facebook erreichbar, wir sollten
der Familie mit unserer Unterstützung etwas Mut machen.
Eine
Nachricht von Ermal Pushimaj vom 3. März 2016
„Freitag
ist Polizei bei uns zu Hause gekommen und hat gesagt dass wir nach
Hause gehen müssen (in Albania) dann sind wir nach Frankfurt am
Flughafen gefahren und dann mit Flugzeug nach Albania“
Offener Brief an
Carsten Müller, SPD-Kreisbeigeordneter
Sehr geehrter Herr
Müller,
in der
Offenbach-Post vom Samstag, den 5. März 2016 wurde in einem
Leserbrief ein gewisser Skandal öffentlich gemacht. In diesem
Leserbrief wurde beschrieben wie eine Familie mit Kindern abgeschoben
wurde. Die Art und Weise wie das geschah, das stinkt zum Himmel.
Können Sie mir mitteilen welche Behörde für diese Deportation
zuständig war. Diese Familie war im Ort bereits integriert.
Kriminelle Asylanten werden durch die Behörden und durch die Polizei
beschützt und so eine Familie wird in einer Nacht- und Nebelaktion
rausgeschmissen. Wo ist da die Merkelsche „Willkommens-Kultur“
geblieben.
Hat sich die Familie
kriminell betätigt?
Am einem Freitag,
morgens 5:00 Uhr ein Klingeln an der Türe, eine „Abhol-Truppe“
von 15 Mann und ab ging es. Das ist Deportation im besten NS-Stil,
wir hatten diese Methoden bereits in unserem Deutschland. Lesen Sie
bitte diesen Leserbrief der Seligenstädter Familie, das sollten Sie
wirklich tun. Dieser Fall wird jetzt öffentlich gemacht. Die
betroffene Familie konnte sich von ihren Bekannten und befreundeten
Familien nicht mal mehr verabschieden. Waren das Schwerverbrecher?
Geht man so mit einer Asylantenfamilie um? Bitte senden Sie mir die
Begründung für diese kriminelle Abschiebung. Sollte diese Aktion
geheim bleiben? Jetzt bleibt diese Geschichte nicht mehr geheim.
Diese Methoden soll jeder Bürger erfahren.
Bitte um
Weiterleitung meiner Nachricht an Landrat Oliver Quilling. Er ist ja
oft als Gast in Seligenstadt und sollte sich auch um Aufklärung in
diesem Fall bemühen und entsprechende Maßnahmen einleiten um diese
ausgewiesene Familie wieder nach Seligenstadt zurück zuholen. Etwas
Menschlichkeit sollten wir noch bewahren, speziell in Seligenstadt.
Mit freundlichen
Grüßen
Hans-Jürgen Heyne
Seligenstadt
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Dazu ein Kommentar von Karl Heinz Demmrich
Wiederholt sich Geschichte?
Manchmal ist es ratsam, mit einer Stellungnahme auf einen vorhergehenden
Beitrag etwas zu warten. Wie in diesem Fall. Da haben Herr und Frau
Happel aus unserer Stadt in einem Leserbrief über die Abschiebung einer
Familie nach Albanien berichtet und uns alle aufgefordert, über die Art
und Weise nachzudenken. Ich habe auf Reaktionen aus der Bevölkerung
gewartet. Denn es darf in solchen Fällen nicht beim Nachdenken bleiben.
Hier muss Öffentlichkeit hergestellt werden! Fehlanzeige! Bisher keine
Reaktion aus der Seligenstädter Bevölkerung. Sogar die Kirchen
schweigen! Fünfzehn Beamte sollen für diese Abschiebung auf ihre
wohlverdiente Nachtruhe verzichtet haben. Und das alles für zwei
Erwachsene und zwei Kinder. Tapfer!
Diese Vorgangsweise der Behörden erinnert mich daran, dass wir in
Deutschland mit einer solchen Praxis Erfahrung haben. Nachts aus den
Betten holen, Nur das Nötigste in kurzer Zeit einpacken und die Menschen
abtransportieren. Damals: Millionen kamen in die Todeslager der SS,
wurden ermordet und kehrten niemals wieder zurück. Heute: Abschieben in
ihre Herkunftsländer. In eine ungewisse Zukunft. In Armut. Oft ohne ein
sicheres Dach über den Köpfen. Ohne Schulen für die Kinder. Ein
Verbrechen, zumal an den Kindern. Sogar in sogenannte „sichere Länder“
geht die Rückreise, in denen Despoten ihre eigenen Landsleute
unterdrücken und foltern, die Bürgerrechte aushebeln, eine freie Presse
verbieten und Bürgerrechtler zu langen Freiheitsstrafen verurteilen
lassen. Länder, in denen Bürgerkriege herrschen, in denen sich die
verschiedenen Ethnien gnadenlos bekämpfen. Siehe das jüngste Abkommen
mit dem türkischen Sultan. Und welches Land sicher ist bestimmen unsere
Bundesregierung und unsere Parlamentarier.
Mein Vorschlag: Setzt diese samt ihre Unterstützer in eine Jumbo-Flotte
und bringt sie nach Südost-Europa. Taschengeld einen Dollar pro Tag.
Unterkunft in Zelten oder heruntergekommenen und zerstörten Häusern.
Trinkwasser kann kontaminiert sein. Abwasserkanäle und Toiletten nicht
notwendig. Rücktransport nicht vor sechs Monaten. Die Bevölkerung der
Bundesrepublik wird die Abwesenheit dieser Pseudochristen kaum vermissen
und dabei viel Geld sparen!
Karl Heinz Demmrich
Seligenstadt
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